Was macht der Computer, was liefere ich?
Also "die Computer" erlebe ich als Pferde. Reiten aber
muss ich. Die Computer-Pferde leisten toll viel selbstständig: Über Stock
und über Stein nehmen sie den Weg. Sie schauen und sie scheuen. Sie
transportieren mich elegant. Aber ohne Zügel liefen sie zum Stall zurück
oder futterten Gras auf der Stelle.
Ohne Ziele kein Mensch und keine Menschheit. Computer
sind zunächst ziellos. Und ohne biologisches und soziales Aufwachsen kein
Menschsein. Computer sind vergleichsweise leere Gefäße, in die
hineingefüllt wird: "Heuchele Liebe". "Sei patriotisch". Da sind sie
schon, die menschlichen Reiter. Das Computer-Pferd braucht keine Liebe und
keine Politik.
Fetter Hinweis an dieser Stelle am 11.9.2026 (EU-Act
mit einer Diffamierung von KI-Werken trat in Kraft ab 2.8.2026 -
"Transparenzpflicht nach Artikel 50"):
Es gibt keine "Künstliche Intelligenz" auf dieser
gesamten Homepage. Kein Bild ist von KI erpromptet. Alle Texte und
natürlich alle Gedichte stammen zu 100 % aus Menschenhirn. Nemo von Klang
bleibt als Zeichner zufrieden stehen bei Hilfestellung durch jene
Software, die einem Steampunker als utopisch gilt, die aber seit dem Boom
von Chat GPT ab 30.11.2022 als "veraltet" erscheint: Photoshop CS2 vom
4.4.2005 und ein Win-32-bit-Shareware-Grafik-Programm von 2000.

Da sitzt unser Antonius, gemalt von David Teniers, umringt von Spottgestalten,
die versuchen, ihn vom frommen Weg abzubringen.
Der Fotograf der Bilder bin ich. Dann sage ich zum
Computer: "Zeichne nach diesem Foto". Der Computer liefert Ramsch. Ich
schaue mir den Ramsch an und bereite das Foto passend vor: Unscharfer
Hintergrund, und manchmal verwirbelter Hintergrund. Gesicht oft heller und
mit eigenem Kontrast. Denn Gesichter sind für Menschen im Bild der
Anknüpfungspunkt für das Gesamtwerk, da schauen sie hin. Meine
Zeichen-Software hat diesen Befehl bisher nicht: "Male zunächst die
Gesichter treffend". Sie behandelt Gesichter und Landschaft gleich.

Im Bild oben verwirbele ich das Umfeld unseres
Antonius. Sieht in sich auch schon fantastisch aus.
Also ich liefere Handarbeit im Foto und setze die
Handarbeit fort, wenn der Computer eine Zeichnung erstellt hat: Das Bild
soll auf den Punkt gebracht werden, was immer "der Punkt" ist. Das ist
mein künstlerisches Jonglieren: Welche Bälle wirft das Bild? Wie
verstärken wir das? Alles in allem: Pferd. Reiter. Zusammenarbeit.
Nehmen wir mal ein
Ölgemälde von David Teniers von 1650. Der malt mal wieder "Die Versuchung
des heiligen Antonius".
Die Maler unter der Knute der Kirche von 800 nach Christus bis vielleicht
1800 waren in ihren Aufträgen von Leuten der Kirche oft abhängig. Durchaus
mit Billigung mancher Auftraggeber pickten sie sich gern die wenigen
wilden Szenen der Bibel heraus, bei denen sie einigen Freiraum hatten.

Oben wandelt der Computer mein für ihn vorbereitetes
Bild in eine Zeichnung um.
Sieht chinesisch-alt aus :-) Fast abstrakt geht das auch. Have Fun:

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